Leasingübernahme

Von einer Leasingübernahme spricht man, wenn man mit dem Erwerb eines Fahrzeuges einen bereits bestehenden, laufenden Leasingvertrag übernimmt. Der „Verkäufer“ des Fahrzeuges bietet den laufenden Leasingvertrag mit dem Fahrzeug zum Verkauf an. Gründe dafür können die verschiedensten sein, meistens liegt es daran, dass der „Verkäufer“ das Fahrzeug nicht mehr braucht und mit der Weitergabe des Leasingvertrages seine laufenden Kosten abdecken möchte.

Bevor man sich dazu entschließt, einen laufenden Leasingvertrag zu übernehmen, sollten neben der Leasingrate auch sämtliche Konditionen und Geschäftsbedingungen des Leasingvertrages genau durchlesen, um spätere Probleme oder Unklarheiten zu vermeiden. Auch ist darauf zu achten, ob es für den Leasingvertrag einen Restwert gibt. Im Internet kann man sich bei zahlreichen Plattformen über die verschiedenen Möglichkeiten einer Leasingübernahme informieren und eventuell auch Vergleiche anstellen. Außerdem kann man den Zinssatz des Leasingvertrages mit dem aktuellen der Bank vergleichen und so ausrechnen, ob die Leasingübernahme sinnvoll ist.

Durch die Leasingübernahme entstehen Kosten für das Umschreiben des Vertrages auf den neuen Leasingnehmer. Dieser muss die entstehenden Kosten grundsätzlich bezahlen. Natürlich sind auch andere vertragliche Regelungen im Hinblick auf die Kosten für die Leasingübernahme möglich. Die Abwicklung einer Leasingübernahme wird von der Bank durchgeführt. Nicht nur bei Autos und Motorrädern ist eine Leasingübernahme möglich. Es können auch Leasingverträge von Baumaschinen, Booten oder anderen Fahrzeugen weiter gegeben werden.