posted by admin on Aug 31

Oft kommt man als Autofahrer in die Situation, in der es nötig ist, Reifen selber zu wechseln. Auch wenn es so einfach klingt wie „Sommerreifen ab, Winterreifen dran“, sollte man trotzdem einige Kleinigkeiten beachten, damit der vermeintlich kurze Arbeitsgang nicht plötzlich zum stressigen Durcheinander wird.

Bevor man in die Versuchung kommen sollte, den betreffenden Reifen zu wechseln, sollte der erste Schritt der sein, den neuen Reifen zu überprüfen. Dazu gehört die Überprüfung des Profils des Reifens und ob Schäden an Felge oder am Reifen selbst zu erkennen sind, da diese den Reifen unbenutzbar machen und somit ersetzt werden müssen.

Nun muss das Auto aufgebockt werden. Dazu benutzt man einen handelsüblichen Wagenheber, den man an vom Autohersteller markierten Stellen der Karosserie ausfährt. Wichtig dabei ist, das Auto auf festem Untergrund wie Asphalt oder Stein aufzubocken, damit der Wagenheber stabil und sicher steht. Der betreffende Reifen, den man wechseln möchte, muss dabei gerade so den Bodenkontakt verloren haben, sodass kein Gewicht mehr auf dem zu wechselnden Reifen liegt. Dann kann man anfangen, die Radschrauben langsam zu lösen. Sollte nach dem Lösen der letzten Schraube der zu wechselnde Reifen noch nicht abspringen, muss man behutsam gegen den Reifen klopfen (etwa mit einem Gummihammer), bis dieser sich löst.

Beim nun anstehenden Wechsel der Reifen muss die Laufrichtung der Reifen beachtet werden, die von einem kleinen Pfeil auf der Außenseite des Reifen symbolisiert wird. Ist dies getan, kann der Reifen mit Hilfe der Radschrauben mit einem Drehmomentschlüssel mit etwa 100 Newtonmetern selbst montiert werden. Zu guter Letzt sollte nach dem erfolgreichen Wechsel der Reifen noch der Reifendruck geprüft werden.

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